Eintritt frei
Ohne Anmeldung
Moderation: Gregor Dotzauer
In I welcome whatever happens next kehrt Klaus Reichert zu einem Thema zurück, das ihn über Jahrzehnte begleitet hat: seiner Beziehung zu John Cage. Aus Begegnungen, Gesprächen und gemeinsamer Arbeit entsteht kein klassisches Künstlerporträt, sondern ein offenes, bewegliches Gefüge aus Erinnerungen und Gedanken.
Reichert schreibt so, wie man ihn kennt: präzise, unaufdringlich, mit einem feinen Gespür für Übergänge – zwischen Musik und Sprache, zwischen Hören und Denken. Immer wieder geht es um Aufmerksamkeit: gegenüber Klängen, gegenüber Texten, gegenüber einem anderen Menschen. So entfaltet sich ein stilles, kluges Buch über Nähe und Zusammenarbeit, über Sprache und Klang – und über die Frage, wie sich Musik überhaupt beschreiben lässt. Auch die enge Verbindung zur Literatur wird sichtbar, insbesondere in der gemeinsamen Auseinandersetzung mit James Joyce und Finnegans Wake.
Ein hochkarätiger Essayband an der Schnittstelle von Musik, Literatur und Philosophie.