Eintritt frei
Ohne Anmeldung
Moderation: Beate Tröger
Ein hellsichtiger Gesellschaftsroman über den anhaltenden Ausnahmezustand der Gegenwart. Eine Pfandleiherin, die die Welt nicht mehr versteht. Ein Laubenbewohner, der auch mal Glück im Leben haben will. Ein Mann, der trotz Ruhestand weitermacht. Eine junge Frau, die sich nicht entscheiden kann. In einer überhitzten Stadt im Osten des Landes treffen diese Menschen aufeinander. Obwohl sie wenig gemein haben, werden sie zu einer Schicksalsgemeinschaft, denn die Zeiten sind schwierig, der Druck steigt. Vier einander fremde Menschen werden zu einem Wir – in der Stadt, im Stau, im Sturm, am Meer. Sinnlich-präzise, hellsichtig-poetisch und refrainartig-klar erzählt Kerstin Preiwuß von der allgemeinen Überforderung, von Würde und den kleinen Ritualen, die uns aufrecht halten.